Autoren

Robert F. Glener

Der Gründer, Lektor und Dozent des Kubayamashi-Do Studien- und Fachbuchverlags, wurde am 14. Mai 1964 in Frankfurt am Main geboren. Ursprünglich studierte er Soziologie, Psychologie und Pädagogik. Aufgrund seiner Leidenschaft Literatur über Kampfkunst zu verfassen, legte Robert F. Glener 1992 das Fundament für die Gründung des Verlags, der zunächst ausschließlich auf den Fachbereich der Kampfkünste ausgerichtet sein sollte. Im Laufe der Zeit holte ihn jedoch der Bezug zu seinem Studium wieder ein, weshalb er den Schwerpunkt des Verlags um geisteswissenschaftliche Literatur erweiterte. Geprägt durch sein sozialwissenschaftliches Studium ist Robert F. Glener ein stoischer wie auch streng philosophischer Mensch, der insbesondere für seinen konsequenten und didaktisch wertvollen Unterricht bekannt ist — ob im sportlichen Bereich oder bei der Förderung literarischen Schaffens anderer Autoren, nicht nur dieses Verlages.

Christian Sauer

Der Diplom-Pädagoge Christian Sauer wurde am 9. Januar 1983 in Erbach im Odenwald geboren. Von 2004 bis 2009 absolvierte er an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt am Main ein Doppelstudium in Erziehungswissenschaften und Soziologie sowie in Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie. Sein hierbei erworbenes kulturwissenschaftliches Fachwissen setzte er gezielt zu den pädagogischen Themen seines Studiums der Erziehungswissenschaften in Bezug und präsentierte im Sommer 2008 die Ergebnisse seiner Feldforschung über die öffentlichen Raumverhältnisse für Kinder und Jugendliche im Frankfurter Bahnhofsviertel. Christian Sauer legte bereits während seines Studiums stets großen Wert darauf, die Relevanz interdisziplinärer Erkenntnisse anderer Fachbereiche zu ergründen, um diese gegebenenfalls für seine eigene pädagogische Arbeit anwenden zu können, statt Erziehungswissenschaften lediglich hinsichtlich der klassischen pädagogischen Themenbereiche zu verstehen. Schon damals setzte sich Christian Sauer insbesondere mit neuen Erkenntnissen stets sehr kritisch auseinander. So erforschte er auch äußerst stoischen und akribisch die relativ jungen Forschungsergebnisse der Neuro- und Kognitionswissenschaften sowie deren genauere Bedeutung für die Erziehungswissenschaft und hinterfragte hierbei, ob diese denn tatsächlich so revolutionär sind, wie sie von jenen Wissenschaften dargestellt werden.

Joannis Plastargias

Der Diplom-Pädagoge Joannis Plastargias wurde am 6. Juli 1975 in Kehl am Rhein als Sohn griechischer Eltern geboren. Bilingual aufgewachsen wurden schon früh seine Wege geebnet, sich mit dem Leben der Migranten in Deutschland, insbesondere dem der Söhne und Töchter der ersten Gastarbeiter-Generation, zu beschäftigen, was er während seines Studiums an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe letztendlich auch zum Gegenstand seiner akademischen Forschungsarbeit machte. Migrationssoziologie, interkulturelle Erziehung sowie Deutsch als Fremdsprache wurden so zu den fundamentalen Grundpfeilern seiner beruflichen Laufbahn. Nach seinem ersten Staatsexamen absolvierte er einen Aufbaustudiengang in Erziehungswissenschaften mit Ausrichtung auf interkulturelle Erziehung und war drei Jahre lang als pädagogischer Betreuer für ausländische Jugendliche an einer Brennpunktschule in Karlsruhe tätig. Seit August 2005 ist Joannis Plastargias an einer Gesamtschule in Darmstadt angestellt. Auch hier ist er speziell mit der pädagogischen Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen aus Migrantenfamilien betraut.

Holger Liedtke

Der Diplom-Sozialpädagoge Holger Liedtke wurde am 18.02.1958 in Bremerhaven geboren. Sein Studium der Sozialarbeit und der Sozialpädagogik absolvierte er von 1976 bis 1979 in Berlin. Seine Laufbahn als Kampfkünstler begann Holger Liedtke in seiner Jugend, in der er erste Erfahrungen mit Judo machte. 1982 widmete er sich als Späteinsteiger dem Karate und wechselte später zum Kick-Boxen, in dem er 1991 seinen ersten Dan erlangte. Als 1993 bei Holger Liedtke ein Gehirntumor diagnostiziert wurde, endeten seine sportlichen Aktivitäten schlagartig. Seit der Entfernung des Tumors ist Holger Liedtke behindert. Fast acht Jahre lang widmete er sich deshalb weder Kampfkunst, noch Kampfsport. Doch als ihm durch seine Krankengymnastin bewusst wurde, dass er sein Wissen, bezogen auf seine nunmehr eingeschränkten Möglichkeiten, behinderten Menschen zur Verfügung stellen könnte, begann er sein Training wieder aufzunehmen. Seine Erfahrungen als Trainer veröffentlicht Holger Liedtke bereits 2004 in dem Ratgeber zur Behindertenintegration in den Kampfkünsten, Unmöglich ist nur eine Meinung, welchen er gemeinsam mit zwei befreundeten Trainern, Dirk Tannert sowie Guy Lagast, veröffentlichte.

Marcel Weyers

Der staatlich geprüfte kaufmännische Assistent für das Fremdsprachensekretariat, Marcel Weyers, wurde am 16. Oktober 1991 in Limburg an der Lahn geboren. Schon früh begann er damit kurze Geschichten zu verfassen und entdeckte so seine Leidenschaft für das Schreiben. Während seiner Ausbildung zum Fremdsprachensekretär verbesserte er seine Englischkenntnisse und erlernte den Umgang mit der spanischen Sprache im Geschäftsleben.

Guy Lagast

Er wurde am 16. Februar 1962 im nordrhein-westfählischen Birkesdorf/Düren geboren und praktiziert seit 1977 Taekwon-Do. 1980 wurde bei Guy Lagast Morbus Bechterew diagnostiziert, bei einem Unfall erblindete Guy Lagast 1996 auf dem linken Auge. Im Jahr 2001 wurde er Landeskampfrichter im Bereich Formen. Seit 2003 ist Guy Lagast Inhaber der Prüfer Lizenz - B der E.T.F. sowie Beauftragter der E.T.F. für den Behinderten-Sport.

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