Rezensionen und Leserkommentare

Raumverhältnisse für Kinder und Jugendliche im Bahnhofsviertel Frankfurt am Main
Eine empirische Untersuchung im Kontext geplanter Gentrifizierungsmaßnahmen

ISBN 978-3-942719-00-1
von Christian Sauer


Die Redaktion
Kubayamashi-Do Studien- und Fachbuchverlag aus Frankfurt am Main:

Pressemitteilung vom 14. August 2008
Druck-Version
Online-Version

Quelle:
Druck-Version: Frankfurter Rundschau vom 14. August 2008
Online-Version: http://www.fr-online.de/rhein-main/bahnhofsviertel-kuenstler-und-kreative-profitieren,1472796,3432036.html

Schatten

ISBN 978-3-942719-11-7
von Marcel Weyers


Die Redaktion
Kubayamashi-Do Studien- und Fachbuchverlag aus Frankfurt am Main:



Die Presse-Mitteilung der Frankfurter Neue Presse vom 6.1.2012 wurde uns heute per E-Mail zugestellt.
Quelle: http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/limburg-lahn/schatten-aus-einer-fantastischen-welt_rmn01.c.9494985.de.html

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zurecht-RÜCKEN
Wohlbefinden durch Prophylaxe gegen Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfall-Nachsorge

ISBN 978-3-942719-40-7
von Robert F. Glener


Isolde K.
Altenpflegerin aus Lohr, im ambulanten Dienst:

Na prima, ich freue mich schon auf das Buch. Habe schon bei Herrn Glener einen Kurs mitgemacht, danach fühlte ich mich wie eine junge Gazelle, zurzeit fühle ich mich aber eher wie ein alter Godzilla :-) Habe dann vor, mich über das Buch wieder zurück zu verwandeln.

Liebe Grüße aus dem Spessart

Eure Isis

zurecht-RÜCKEN
Wohlbefinden durch Prophylaxe gegen Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfall-Nachsorge

ISBN 978-3-942719-40-7
von Robert F. Glener


Andrea L.
Analysistin aus Frankfurt am Main:

Zunächst habe ich das Buch über Amazon gesucht, gefunden und auch erhalten habe ich es dann aber hier. Über Amazon habe ich dann erst mal eine ähnliche Rezension geschrieben, jedoch fand ich es dann auch wert, das Buch hier noch einmal konkreter zu rezensieren:

Im Rahmen unserer Frankfurter Senioren-Rückenschule-Gruppe wird das in diesem Buch beschriebene Rückenschule-Programm bereits geübt. Die Rückmeldungen unserer Teilnehmer sind durchgehend sehr positiv. Inhaltlich ist das Buch somit exakt auf dem richtigen Weg und vermag als Ratgeber auch tatsächlich ebenso praktischen wie bodenständigen Rat zu vermitteln. Weder werden gesundheitswidrige Verrenkungen verlangt, noch schießt der Autor über das Ziel hinaus, einen Ratgeber für Menschen mit echten Rückenproblemen anzubieten.

Der Aufbau des Buches folgt dem Aufbau des Rückenschule-Programms und ist in sich ebenso schlüssig wie auch sinnvoll strukturiert. Zu Beginn lehrt der Autor die richtige Methode und Verhaltensweisen, das Übungsprogramm anzugehen und macht Erfordernisse wie Grenzen sehr gut verständlich, welche das Üben in vernünftiger Weise begleiten. Erklärt werden auch die Zusammenhänge zwischen mangelnder oder falscher Bewegungen und ihren Auswirkungen auf die Bandscheiben, die sich bis hin zum Kollaps erstrecken. So wird auch die Wirkung der einzelnen Übungen der Rückenschule auf die Bandscheiben gut verständlich gemacht, sodass der Übende sie ganz genau nachvollziehen kann. Jede Übung widmet sich dem Ziel, den Rücken in schrittweisen Etappen „zurecht-zu-RÜCKEN“.

Die Beschreibungen der einzelnen Übungen sind allgemeinverständlich und es wurde sehr bewusst auf "Fachsimpeln" verzichtet, sodass der Leser die Texte auch gut verstehen und die Übungen ebenso gut nachvollziehen kann, statt sich damit konfrontiert zu sehen, den einen oder anderen Fachbegriff nicht zu kennen. So fällt es äußerst angenehm auf, dass das Buch in reinem Hochdeutsch verfasst wurde und nur fünf (notwendige) Fremdwörter verwendet wurden, die alle samt auch noch am Anfang des Buches definiert werden. Ein zügiges Erfassen und ebenso klares Verstehen der Anweisungen ist hierdurch besonders leicht.

Je Übung gibt es eine ebenso gut verständliche Beschreibung wie auch gute Illustration, manchmal auch mit mehreren Bildern, wobei die Bewegungen durch hervorragende Schatten-Abbildungen unter die Abbildungen der Endpositionen gelegt sind. Hierdurch werden die Bewegungen auch in ihren Abläufen bildlich sehr klar dargestellt. Muskelanspannungen und Dehnungsrichtungen sind durch „Kraft“-Pfeile gekennzeichnet, ebenso werden auch die Wiederholungen der Übungen sowie Intervalle und Pausen sehr deutlich hervorgehoben. Bewegungsanleitungen und Hinweise zur Optimierung werden in getrennten Textfarben unterschieden und erhalten hierdurch eine ideale Beachtungs- und Unterscheidungs-Struktur.

Einen besonders guten Eindruck vermittelt das Buch auch auf emotionaler Ebene, indem es dem Leser nicht suggeriert, sich in akrobatische Gefilde begeben zu müssen, sondern mahnt viel mehr den Leser, sich dem tatsächlichen Anliegen der körperlichen Genesung und des Wohlbefindens zu widmen. Es werden also keine Zirkus-artigen Darstellungen gezeigt, sondern Bewegungen, die auch der unbedarfte Übende leisten kann. Abstrakte Anforderungen werden somit nicht an den Leser gestellt, weshalb er sich auf die Erfüllung seiner realistischen Bedürfnisse konzentrieren kann, statt verleitet zu werden, nicht zu erreichenden Idealen hinterher zu hinken.

Über die Rückenschule hinaus bietet das Buch nach Abschluss des Rückenschule-Programms zusätzlich noch eine – so definierte – Grundlagengymnastik, welche Übungen für einen kontrollierten Leistungsaufbau beschreibt. Auch diese Übungen werden klar verständlich beschrieben und sind wieder in systematischen Details logisch aufgebaut, wie zuvor auch die Rückenschule.

zurecht-RÜCKEN
Wohlbefinden durch Prophylaxe gegen Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfall-Nachsorge

ISBN 978-3-942719-40-7
von Robert F. Glener


Werner K.
Opfer eines Bandscheibenvorfalls aus Trier, ziemliche Schmerzen :

Der Titel soll angeblich „nur ein Wortspiel“ sein. Aber das stimmt nicht: Endlich mal jemand, der etwas zurechtrücken konnte, statt nur an den Symptomen zu basteln. Oder um es anders zu sagen: Endlich mal ein Buch, in dem man eine ordentliche Anleitung, „ein Programm“, bekommt, statt nur irgendwelche beispielhaften Übungen, die willkürlich zusammengestellt wurden. In zurecht-RÜCKEN gibt es ein richtiges Trainingsprogramm zu lesen, das bei Einhaltung und richtiger Durchführung richtig helfen kann. Mir jedenfalls hat es geholfen, wofür ich irgendwie dankbar bin. Es ist schön, mal wieder schmerzfrei herumlaufen zu können.

Gruß

Werner

Selbstverteidigung für Rollstuhlfahrer

ISBN 978-3-942719-91-9
von Holger Liedtke


Clemens C.
Krankenpfleger in der Rea aus Frankfurt am Main, 2. Lehrjahr:

Interessantes Buch, ich werde es einigen unserer Patienten weiterempfehlen.

Selbstverteidigung für Rollstuhlfahrer

ISBN 978-3-942719-91-9
von Holger Liedtke


Silvana N.
Nowacki S. Buchbinderin in Bremerhaven aus bremerhaven:

Dieses Buch ist wirklich einfach zu lesen und eine gute Anleitung für Trainer die im Bereich Selbstverteidigung mit behinderten Menschen noch keine Erfahrung gemacht haben. Die gut gemachten Fotos helfen sehr dabei die beschriebenen Techniken umzusetzen.

Das Buch macht Mut.

Selbstverteidigung für Rollstuhlfahrer

ISBN 978-3-942719-91-9
von Holger Liedtke


Die Redaktion
Kubayamashi-Do Studien- und Fachbuchverlag aus Frankfurt am Main:

Folgende Presse-Mitteilung des Sonntagsjournals — Landkreis Cuxhaven vom 23.1.2011 wurde uns heute per E-Mail zugestellt: Zum Artikel
Quelle: www.sonntagsjournal.de

Selbstverteidigung für Rollstuhlfahrer

ISBN 978-3-942719-91-9
von Holger Liedtke


Die Redaktion
Kubayamashi-Do Studien- und Fachbuchverlag aus Frankfurt am Main:

Pressemitteilung vom 21. Januar 2013: Zum Artikel
Quelle: Nordsee-Zeitung vom 21. Januar 2013

Selbstverteidigung für Rollstuhlfahrer

ISBN 978-3-942719-91-9
von Holger Liedtke


Robert F. G.
Kampfkunstlehrer aus Frankfurt am Main:

Seit einigen Jahren biete ich unter anderem auch Selbstverteidigungs-Kurse für Senioren an. In diesen Kursen wird auf Wunsch auch sehr oft die Verteidigung aus dem Sitzen heraus geübt. Insbesondere in Bahnen, Anlagen öffentlicher Verkehrsmittel oder Parkanlagen scheint es vermehrt zu Übergriffen zu kommen, wodurch ein zunehmender Bedarf an entsprechenden Selbstverteidigungsmaßnahmen besteht.

Im Gegensatz zu jüngeren agileren Personen sind ältere Bürger nicht nur körperlich unflexibler sondern haben auch weniger Kraft, um sich im Falle eines Übergriffs erfolgreich zur Wehr setzen zu können. Jene Tatsachen sind ein wichtiger Bestandteil des Selbstverteidigungsunterrichtes für Senioren. Erst kürzlich ist mir beim Lesen des Buches Selbstverteidigung für Rollstuhlfahrer aufgefallen, dass die Prämissen für Senioren nahezu die gleichen sind, wie jene für Rollstuhlfahrer - wobei Personen, die nicht auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ansonsten noch die Möglichkeit haben, sich aus dem Sitzen zu erheben und zahlreiche Möglichkeiten wie weglaufen, treten etc. zu nutzen, die einem Rollstuhlfahrer verwehrt bleiben.

Holger Liedtke beantwortet somit in seinem eigentlich (nur) für Rollstuhlfahrer verfassten Buch auch zahlreiche Fragen und bietet entsprechende Optionen, die auch für Senioren sehr geeignet sind, weshalb ich dieses Buch als zielgruppenübergreifend auch für den Unterricht von älteren Bürgern empfehlen kann.

Kubayamashi-Do
Nahkampf- und Selbstverteidigungssystem

ISBN 978-3-9808375-0-7
von Robert F. Glener


Klaus N.
Taekwon-Do Trainer aus Hamburg, 3. Dan:

Ich habe mir das Buch 2002 gekauft und seither ist es mein dauerhafter Begleiter zum Taekwondo-Training. Mal abgesehen davon wie nützlich der Inhalt für unser Training ist, bin ich doch auch sehr davon beeindruckt, dass das Buch nach all den Jahren, die es schon in meiner Sporttasche verbracht hat, immernoch nicht auseinander gefallen ist ;)

Kubayamashi-Do
Nahkampf- und Selbstverteidigungssystem

ISBN 978-3-9808375-0-7
von Robert F. Glener


Sonja K.
Taekwon-Do Kinder- und Jugendtrainerin aus Sindelfingen, 2. Dan:

Ich habe mir das Buch erst 2006 gekauft und finde dass bei seinem Umfang nicht nur sein Inhalt von großem Wert für unseren Vereinsunterricht ist, sondern das Buch auch noch hervorragend zur unmittelbaren Selbstverteidigung geeignet ist, denn wer es auf den Detz bekommt ist sofort platt :) Wir haben es mal gewogen, es wiegt 1,4 kg - keine leichte Lektüre ;)

Nothilfesituationen
Kubayamashi-Do – Schule für Sicherheit, Nahkampf und Bewegung

ISBN 978-3-9808375-1-4
von Robert F. Glener


Herman H.
Taekwon-Do Meister aus Eschborn, 2. Dan:

Hallo, ich habe am 27.9.2008 an Eurem Nothilfeseminar teilgenommen und muss sagen, dass ich ganz schön überwältigt war. Mir war nicht bewusst, wie sehr man außer Kontrolle geraten kann, wenn das Chaos und das von Euch angekündigte Unvorhergesehene über einen einbricht. Zum Glück habe ich mir anschließend gleich das Buch Nothilfesituationen gekauft. Ich finde es zur Rekapitulation des Seminars - und auch darüber hinaus - sehr gelungen. Ich freue mich schon auf das nächste Seminar dieser Art und hoffe dieses Mal etwas vorbereiteter dem Unvorhergesehenen gegenüberzutreten (das letzte Mal haben die mich ganz schön in die Enge getrieben ;)

Sportliche Grüße von Herman H.
[Anmerkung der Redaktion: Familiennamen werden grundsätzlich durch die Redaktion abgekürzt.]

Budo-Gymnastik
Grundlagengymnastik und Rückenschule des Kubayamashi-Do

ISBN 978-3-9808375-2-1
von Robert F. Glener


Hilde K.
Sportlehrerin GOS aus Leverkusen, Oberstudienrätin:

Autsch, ich fühle mich jetzt wie aus Gummi :) Die Rückenschule finde ich zwar sehr gut, aber was mich besonders beeindruckt ist die aus der Gehörlosensprache abgeleitete Fingergymnastik. Ich setze sie seither vor jedem Klavierspielen zum Training meiner Finger ein.

Budo-Gymnastik
Grundlagengymnastik und Rückenschule des Kubayamashi-Do

ISBN 978-3-9808375-2-1
von Robert F. Glener


Reiner D.
Systemanalytiker aus Konstanz, morsche Knie:

Es ist schon sehr lustig, wenn man feststellen muss, dass Journalisten hin und wieder auch einmal fehlendes (Fach-)Wissen durch recherchierte Daten aus dem Internet ergänzen, statt einfach einmal unmittelbar bei jenen nachzufragen, über die sie gerade berichten. Dabei kann es schon vorkommen, dass Bezüge gebildet und assoziiert werden, die miteinander überhaupt nichts zu tun haben. So zum Beispiel der lokale Pressebericht über das Jubiläum eines Kampfsport-Vereins aus Konstanz. Laut dem Verfasser des Berichts soll dieser Verein 1988 aus der Grundlagengymnastik und Rückenschule des Kubayamashi-Do hervorgegangen sein. Der Texter wusste wohl nichts mit dem Begriff „Budo“ anzufangen und recherchierte im Internet nach „Budo-Gymnastik“, weil der im Fokus seiner Berichterstattung stehende Verein sich ursprünglich wohl „Budo-Gymnastik“ nannte oder deklarierte, solche zu praktizieren.

Neugierig, wie ich nach dem Lesen des Berichts war, recherchierte ich nach „Kubayamashi-Do“, fand auch gleich den Buchtitel „Budo-Gymnastik“ und kaufte mir das Buch, um mehr über den Ursprung des Vereins zu erfahren. Doch zu meinem Erstaunen musste ich plötzlich feststellen, dass hier journalistisch Äpfel mit Birnen vermischt wurden. Denn hätte der Journalist etwas gründlicher hingeschaut, so hätte ihm beim Recherchieren auffallen müssen, dass der Buchtitel „Budo-Gymnastik“ erst im Jahr 2003 erschienen ist, der Verein aus Konstanz sich also unmöglich auf die Lehren von Robert F. Glener — zur gezielten Vorbereitung auf Kampfkunst-spezifische körperliche Beanspruchungen — gründen kann. Beachtenswert ist hierbei auch der Gedanke, dass sich eine ganze Interessengemeinschaft aufgrund der Schriften eines Mannes zusammenfinden könnte, um nach den Lehren dieses Mannes zu leben, sie zu pflegen, kultivieren und zu verbreiten — an was erinnert mich das doch gleich?

Nachdem ich mich nunmehr schon seit zwei Jahren über diesen Pressebericht amüsiere, nutze ich heute einfach mal dieses Plattform, um allen Lesern kund zu tun, dass das Wort „Budo“ als asiatischer Sammelbegriff für alles steht, was sich auf Kampfkunst, respektive Kampfsport, bezieht. „Budo-Gymnastik“ ist demzufolge eine Zusammenstellung spezifischer gymnastischer Übungen, die zwar auch in den meisten anderen Sportarten geeignet sein dürften, in den Kampfkünsten jedoch eine unabdingbare Voraussetzung schaffen, den körperlichen Beanspruchungen und Belastungen gut vorbereitet entgegenzutreten.

Ich habe schon in einigen Kampfsport- und auch Kampfkunst-Vereinen probeweise mittrainieren können. Doch kaum einer der Trainer verstand es, zu Beginn des Trainings eine Gymnastik anzuleiten, welche die von Robert F. Glener in seinem Buch sinnvoll und gut nachvollziehbar dargelegten Aspekte einer ausführlichen und gesundheitsförderlichen(!) Gymnastik beinhalten. Da ich bereits mehrere Knieverletzungen hatte, die sich insbesondere an kalten Tagen durch massive Knieschmerzen in Erinnerung zurückholen, bin ich eigentlich schnellen streckenden Beinbewegungen gegenüber eher vorbehalten. Nach jedem dieser Trainings taten mir die Knie weh, sodass ich schon fast die Lust verlor. Als es mich dann jedoch einmal beruflich nach Frankfurt am Main verschlagen hatte, nutzte ich die Gelegenheit, auch in den Unterricht von Herrn Glener hinein zu schnuppern. Die Gymnastik war tatsächlich, was sie verspricht. Sie war ausgewogen, förderlich und bereitete neben der Muskulatur auch die Gelenke aufs Gründlichste auf die folgenden Übungen vor. Ich konnte mich plötzlich während des Trainings bewegen wie ein junger Hirsch — und auch die folgende Woche waren die Knieschmerzen wie weggeblasen. Deshalb möchte ich allen Trainern einmal anraten zu verstehen, dass es nicht nur ums Warmwerden bei der Gymnastik geht, gründliche Vorbereitung umfasst mehr als nur „Wackeln“, wie Herr Glener es so gerne in seinem Unterricht bezeichnete, wenn er über sinnlose Bewegungen redete, die einfach nur Zeit vertreiben. Ich jedenfalls habe meine „Budo-Gymnastik“ endlich gefunden und pflege, kultiviere und verbreite sie aufgrund der Lehren des Mannes, der ein Buch darüber geschrieben hat: „Budo-Gymnastik“ — woran erinnert mich das jetzt nur schon wieder? ;)

Den Pressebericht über den Kampfsportverein meiner Heimatstadt finden Sie übrigens unter http://www.bodensee-woche.de/kampfsport-viet-vo-dao-ev-konstanz-feiert-20-jaehriges-jubilaeum-341.

Reiner D.

Über die Meistergrade

ISBN 978-3-9808375-3-8
von Robert F. Glener


Matthias K.
Budoka aus Rengershausen, 3. Dan:

Ich finde es schön, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, die Quintessenz meisterlichen Daseins zu beleuchten und uns, die wir uns Meister nennen, zu ermahnen uns zu besinnen, wer und was wir doch eigentlich sind. Ich habe auf meinem Weg schon viele Meister und solche getroffen, die vorgaben welche zu sein, Manch einer hat auch diesen Titel verdient, doch leider nicht alle.

Beeindruckend finde ich die Entflechtung, mit der es dem Autor des Buches gelungen ist auf das Wesentliche hinzuweisen, das uns Meister doch eigentlich ausmachen sollte. Es geht nicht um Ehre und Ansehen der Person, sondern um Bedachtheit und förderliche Zurückhaltung des eigenen Geltungsbedürfnisses zum Wohle jener, die zu begleiten und zu führen unser Auftrag ist. Ich wäre froh, wenn noch viel mehr Menschen so denken würden.

Liebe Grüße aus Rengershausen

Euer Matthias

Stock, Messer und Pistole

ISBN 978-3-9808375-5-2
von Robert F. Glener


Herbert J.
Waffenexperte aus Kaiserslautern, im Außendienst:

Die Verpackung sieht jetzt allerdings wesentlich reizvoller aus. Da möchte man doch gerne mal etwas tiefer in das Buch hineinschnuppern. ;-)

Selbstverteidigung von A bis Z

ISBN 978-3-9808375-6-9
von Robert F. Glener


Manfred K.
Sportpädagoge aus Essen, Diplom:

Mir ist aufgefallen, dass im Alphabet des Buches der Buchstabe X fehlt. Einige Bereiche sind jedoch etwas komplexer zusammengefasst, so beinhaltet beispielsweise der Bereich Q drei verschiedene Varianten an möglichen Angriffstechniken. Gibt es hierfür einen gezielten Grund?

Manfred K.
[Anmerkung der Redaktion: Familiennamen werden grundsätzlich durch die Redaktion abgekürzt.]

Selbstverteidigung von A bis Z

ISBN 978-3-9808375-6-9
von Robert F. Glener


Die Redaktion
Kubayamashi-Do Fachbuchverlags aus Frankfurt am Main:

In der Tat gibt es einen gezielten Grund für diese Struktur der Unterteilung der verschiedenen Angriffstechniken:

Die Tatsache, dass insbesondere der Bereich Q mit gleich drei Variationen eines Angriffs belegt ist liegt daran, dass wir ursprünglich nur zwischen dem Bereich P: Rechtes Festhalten von vorne und dem Bereich Q; Rechtes Festhalten von hinten differenzieren wollten. Hiermit wäre es ideal möglich gewesen die 26 Bereiche in eine alphabetische Ordnung zu unterteilen. Die Differenzierung zwischen der Art eines Angriffs im Stehen und eines in gebeugter Körperhaltung wollten wir hierbei dezent zusammenfassen, denn der Buchtitel Selbstverteidigung von A bis Z schien es uns wert, dies zu akzeptieren. Im Laufe der Zeit kamen jedoch Selbstverteidigungstechniken für sitzende Berufsgruppen zu unserem Ausbildungsprogramm hinzu, weshalb wir den Bereich Q eine weitere Unterteilung hinzufügen mussten. Würden wir heute die alphabetische Ordnung neu gestalten, so müsste das Buch heißen Selbstverteidigung von A bis Z, Za und Zb. Sie können sicher leicht nachvollziehen, weshalb wir das nicht wollten.

Der fehlende Bereich X beruht auf dem logischen Aufbau des Schwierigkeitsgrades der Angriffsmuster. X wäre der Bereich, in dem der Verteidiger mit dem Bauch auf dem Boden liegt, während der Angreifer auf dem Rücken des Verteidigers sitzt und diesen von hinten, respektive aus der Position von oben, am Hals drosselt (umgangssprachlich: würgt).

Da wir um realistische Verteidigungstechniken bemüht sind und unter dieser Prämisse zahlreiche populäre so auch abstruse Techniken hinsichtlich deren realistischen Qualitäten untersucht haben, sind wir bisher jedoch zu der Erkenntnis gelangt, dass es keine glaubhaften Techniken gibt, mit der sich ein körperlich unterlegener Verteidiger gegen einen entsprechend überlegenen Angreifer in einer solchen Situation erfolgreich verteidigen kann.

Bei den meisten Techniken gegen einen solchen Angriff sind Körpermasse und Muskelkraft die entscheidenden Momente, welche die Überwältigung des Aggressors ermöglichen. Solche Techniken sehen wir jedoch nicht als derartige Kampfkunst an, die wir unseren Schülern und Lesern vermitteln wollen. Denn jene Techniken gehören unseres Erachtens nach eher in Sportarten wie dem Ringen, in dem für Muskelkraft eine höhere Priorität gilt als in den asiatischen Kampfkünsten, die es jedem Schwächeren ermöglichen sollen, stärkere Gegner zu besiegen.

Deshalb sparen wir den Bereich X aus, bis wir zumindest eine Technik kennen lernen, die unsere Prüfung auf Funktionalität und Effizienz besteht. Sollten wir allein des Spektrum-deckenden Angebots wegen unrealistische Techniken erörtern und verbreiten, würden wir unserem Grundgedanken hinsichtlich unserer eigenen Verantwortung gegenüber unseren Schülern und Lesern widerstreben. Denn wir gehen davon aus, dass Schüler und Leser unbedingt darauf vertrauen können müssen, dass Techniken, wenn diese richtig gelernt werden, im Ernstfall funktionieren müssen. Techniken, die nur theoretisch funktionieren, haben im realen Leben keinen Platz.

Selbstverteidigung von A bis Z

ISBN 978-3-9808375-6-9
von Robert F. Glener


Manfred K.
Sportpädagoge aus Essen, Diplom:

Ich danke Ihnen für Ihre schnelle und ausführliche Erörterung Ihrer Intentionen. Auch aus meiner Sicht gehören theoretische Scheintechniken nicht in den Bereich wahrer Kampfkünste.

Ich selbst habe 3 Jahre Hapkido gemacht und mir standen all zu oft die Haare zu Berge, wenn ich mir anschauen musste wie das Knie des überwältigten Angreifers im unkontrollierten Sturz nur knapp die Genitaien oder manchmal auch den Kopf des Verteidigers (also unseres Meisters beim Vorführen seiner Techniken) verfehlt hat. Ihr Sinn für Realsituationen ist auch im Buch sehr deutlich zu erkennen. Ebenso hat mir Ihre Erörterungen zur Feldsicherung im Buch 'Nothilfesituationen' sehr gut gefallen. Genau genommen sollten Sie diese beiden Bücher aneinanderkleben, sie gehören irgendwie zusammen.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred K. - Ja, ich weiß, die Redaktion würde meinen ausgeschriebenen Familiennamen abkürzen ;)

Hirnwissenschaft als Pädagogik der Moderne?
Über die Bedeutung neurologischer Erkenntnisse für die Erziehung unserer Kinder

ISBN 978-3-9808375-8-3
von Christian Sauer


Marion K.
Logopädagogin und Mutter von 2 Kindern aus Nürnberg, 3. Berufsjahr:

Juchu, ich war schneller als die anderen und habe das Buch bereits 5 Tage vor der offiziellen Veröffentlichung bestellen können ;) Mir gefälllt nicht nur die inhaltlich und wissenschaftlich ebenso klare wie auch wohldurchdachte Struktur des Buches, sondern auch wie es mit dem Hype um das Thema umgeht. Ganz beeindruckend finde ich auch die wissenschaftliche Ernüchterung und die klare Perspektive, die sich aus ihr ergibt. Alles in allem: ein äußerst gelungenes Werk.

Hirnwissenschaft als Pädagogik der Moderne?
Über die Bedeutung neurologischer Erkenntnisse für die Erziehung unserer Kinder

ISBN 978-3-9808375-8-3
von Christian Sauer


Maren J.
Kinder-Heil- und Physiotherapeutin aus Berlin:

Hallo,

als Kinder-Heil- und Physiotherapeutin habe ich es in meinem Beruf oft nicht nur mit psycho-motorischen Störungen bei Kindern zu tun, sondern auch mit psychisch erkrankten Kindern sowie geistig behinderten. Hierbei ist es insbesondere (ein Wort, das der Verleger auf diesen Seiten gerne verwendet) sehr wichtig zu unterscheiden, bis zu welchem Punkt es denn überhaupt möglich ist, psychische Erkrankungen eines Kindes zu therapieren oder ob (für Laien verständlich ausgedrückt) die Schädigung des Gehirns eine solche Therapie erst gar nicht zulässt. So sehr auch Neurologie und Pädagogik hier Hand in Hand arbeiten sollten, in der Realität sieht es nicht ganz so rosig aus. Doch was will man tun? Resignieren? Nein!

Ich habe dieses Buch sehr kritisch gelesen und wurde schon nach wenigen Seiten von meiner anfänglichen Skepsis befreit, was das Buch denn Neues sagen könnte, das nicht schon gesagt wurde. Zu oft liest man abermals das Gleiche, die Antworten muss man sich meist jedoch selbst geben. Dieses Buch geht gezielt und anders mit der Fragestellung um. Es betrachtet die Situation äußerst akribisch, deskribiert in angemessener Weise, driftet hierbei aber nicht in Phantasien oder Wunschdenken ab und (was mir bisher in entsprechender Literatur fehlt) befasst sich mit der Evaluation der Thematik, also der großen Frage "Welchen Nutzen haben die neurowissenschaftlichen Erkenntnisse für die Pädagogik denn tatsächlich?".

Gerade weil der Autor Fakten darlegt ohne diese zu beschönigen, ermöglicht er es den LeserInnen, sich auf genau die Anliegen und Fragen zu konzentrieren, um die es stets gehen sollte, OHNE dabei den roten Faden zu verlieren. Denn erinnern wir uns, dass Pädagogik eine subjektive Wissenschaft ist, so täte es ihr zwar tatsächlich gut, (be)greifliche Bezugspunkte zu etablieren, die für Wissenschaftler ebenso an Qualität haben wie für interessierte Laien, dies jedoch nicht, um einfach nur Antworten zu behaupten, wo keine sind - die Neurologie muss das Rad der Pädagogik nicht aufs Neue erfinden, ihre Aufgaben liegen in einem anderen Bereich!

Die Aufforderung des Jungautors Christian Sauer an die Wissenschaften, sich einander interdisziplinär zu öffnen (statt miteinander zu konkurrieren), ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Nur wer ebenso kritisch wie bereit ist, interdisziplinär höhere Ziele für die menschliche Lebensqualität zu erschließen, der kann auch Erfolg haben. Dürfte ich dieses Buch benoten, so würde ich ihm die Note SUMMA CUM LAUDE geben.

Hirnwissenschaft als Pädagogik der Moderne?
Über die Bedeutung neurologischer Erkenntnisse für die Erziehung unserer Kinder

ISBN 978-3-9808375-8-3
von Christian Sauer


Britta N.
Verwaltungsangestellte aus Neuss, Finanzen:

Hallo Maren J., was Sie (gestern?) geschrieben haben, finde ich sehr gut und kann dem vollends zustimmen. Auch ich habe ein behindertes Kind, das 3 Jahre alt ist, und möchte nun gerne wissen, welche Möglichkeiten ich über die Erziehung habe und wo dort die Grenzen liegen. Beruflich bin ich zwar keine Fachfrau (ich arbeite in der Verwaltung eines größeren Finanzunternehmens), dennoch interessiere ich mich sehr für das Thema. Meine erste Tochter ist jetzt 7 Jahre alt und seit Benjamin geboren wurde frage ich mich natürlich nicht nur nach den Unterschieden in der erforderlichen Erziehung beider Kinder, sondern selbstverständlich auch gleich, ob und wie ich auch Lisa die bestmögliche Erziehung zukommen lassen kann. Das Buch Hirnwissenschaft als Pädagogik der Moderne? Habe ich erst seit Freitag, konnte mir gerade noch das letzte aus dem Regal retten :) In diesem Buch wird über so einige Sachen aufgeklärt, die mir auch schon etwas komisch vorkamen, als ich sie in anderen Büchern gelesen hatte (machen Sie dies mit Ihrem Kind, so wird es später Papst oder Weltmeister, als hinge so etwas vom Wetter ab, oder von anderen Faktoren, die man x-beliebig an den Haaren herbei ziehen kann). Da ich mir gestern die Zeit genommen habe, mich bei der Sonne (endlich ist sie da) in ein Café zu setzen und dort das Buch fast vollständig durchzulesen, habe ich jetzt wieder eine Perspektive… oder sagen wir eine Orientierung, wo es lang geht und worauf ich wirklich achten sollte. Erziehung (oder auch Pädagogik) lässt sich nunmal nicht so einfach durch Kenntnisse über die Hardware ersetzen, bei der es wichtig sein könnte, beim Hochbooten die richtigen Programme zur richtigen Zeit zu starten. Der Mensch ist etwas komplexer und sollte auch so behandelt werden, das Buch hilft genau dies zu verstehen!

Bodybuilding zur Stärkung des jugendlichen Selbstwertgefühls

ISBN 978-3-9808375-9-0
von Joannis Plastargias


H.-M. S.
Prof. aus Tübingen:

Der Verfasser legt mit seiner umfangreichen Studie nicht nur eine interessante Zeitanalyse „trendiger“ Jugendkultur vor, sondern ebenso auch ein persönliches Bekenntnis zu dem erregenden Projekt einer körper- und leibbetonten Selbstentdeckung. Der Reiz des Schönen und seine Rehabilitierung in der Jugendkultur ist in der Tat ein Phänomen, das in der modernen Erziehungswissenschaft eher außerhalb des Forschungsinteresses liegt. Mögen die Gründe dafür eher (bildungs-)historischer oder mehr sozialwissenschaftlicher Natur sein, so ist dem Verfasser zuzustimmen, dass die Schule „Hilfestellung“ zu bieten habe bei der Entdeckung des eigenen Körpers und sich deshalb hüten müsse, Bodybuilding und die hier sich eröffnenden Lösungsmöglichkeiten abzuwerten. Dass stattdessen hier ein Weg gegeben ist, der zum „Genuss an meinem Leib“ führen kann, belegt der Autor nicht nur durch seine fundierte Untersuchung, sondern ebenso auch durch Referenz auf den „eigenen Leib“ und der gemachten schweißtreibenden Erfahrungen.

Die Arbeit ist großflächig und durchgängig originell auf vier Kapitel angelegt: Zunächst wird in Form einer „Annäherung“ versucht, denkbar heterogene Aspekte wie „Jugend“ (als Potential der Erneuerung der Gesellschaft) aus der Fragestellung der historischen pädagogischen Forschung mit modernen Befreiungsbewegungen in Beziehung zu setzen, wobei hier vor allem die Autorität von Bourdieu für die Interpretation in Anspruch genommen wird. In einem zweiten Schritt wird dann eine Annäherung unter dem Stichwort „Schönheit“ vor allem unter der Führung von Käthe Meyer-Drawe versucht, die - im Kontext der Phänomenologie - Leiblichkeit unter dem Aspekt der Widerständigkeit gegenüber der Suprematie der Bewusstseinsphilosophie thematisiert. Freilich wirft diese Umkehrung der Blickrichtung nicht nur den Schatten (oder das Licht) einer „unerhörten Ästhetisierung der realen Welt“, sondern hat ebenso die Geburtsstunde des „Homo aestheticus“ zur Folge. Dessen Funktion, die Widerständigkeit der Welt in „Aushaltbarkeit“ zu verwandeln, verlangt allerdings nach einem anästhetischen Antidot in der Kunst, die jetzt ihrerseits dem paradoxen Gebot unterworfen ist, „illusionsabstinenter“, „erfahrungshaltiger“ sein zu müssen. Was Odo Marquard programmatisch formulierte, wird von dem Verfasser in einem dritten Schritt angedacht: Der Mann als „homo athleticus“, der systematisch und zielgerichtet in Gestalt des Bodybuildings auf seinen Körper einwirkt und diesen dabei soziale Schichten und Klassen „diffundierend“ in „kulturelles Kapital“ transformiert, wird freilich konfrontiert mit einem spezifisch modernen Phänomen, da unter den Bedingungen der modernen Gesellschaft männliches Leben tendenziell „austrocknet“. Spätestens in der Pubertät beginnt dieser Prozeß aber biographisch riskant zu werden. Ungeachtet davon bleibt allerdings die Erfahrung der eigenen Leiblichkeit zentral, wenn „Identitätsbildung gelingen soll“. Auch dann, wenn normative Ansprüche an den eigenen Leib und an das eigene Aussehen die „Gefahr des Umkippens“ in sich birgt und Körperarbeit umschlägt in Körperwahn oder in eine krankmachende „Körperfalle“ führt.

Pädagogisch gewendet wird deshalb jetzt in der Tat die Kunst des „Genießenkönnens“ vor dem „Terror des herrschenden Körperideals“ zentral. Dies gilt erst recht, wenn - bis auf wenige Ausnahmen in der Geschichte der Erziehung - der Leibaspekt im Zeichen einer ästhetischen Fragestellung weitgehend außerhalb des Blickfeldes der Bildungstradition geblieben ist. (Inwieweit hier die durch den Begriff des Geistes dominierte abendländische Metaphysik prägend geblieben ist, bedürfte einer eigenen Untersuchung.)

Wer die Vielfalt der hier angeschlagenen Themen durchdenkt, wird schnell erkennen, dass die vom Verfasser untersuchte Fragestellung sich nicht mehr ohne weiteres in einem in sich kohärenten Theorierahmen fassen lässt, sondern das Potential einer Fülle von Einzeluntersuchungen in sich birgt. Der Verfasser sieht sehr genau und selbstkritisch diese
Problematik, riskiert aber dennoch drei interessante Thesen, die es verdienen, gesondert ins Blickfeld genommen zu werden: Bodybuilding

(1) als Kompensationsphänomen im Zeichen von Orientierungslosigkeit und Schulmisere;
(2) als Notwendigkeit („Zweck“) in einer schwierigen Identitätsphase vor allem im interkulturellen Kontext,
(3) als „bewusste Gestaltung des Körpers“ im Zeichen eines (auf den Spiegel bezogenen) reziproken Verhältnisses für sich und andere.

Mit dieser dreifachen Aufstufung, wobei die anthropologisch fundierte dritte Perspektive sicher die weitest gehende und interessanteste ist, sichtet der Autor im folgenden seine Beobachtungen und die von ihm generierten Daten. Dabei sind es vor allem zwei Bereiche, die dominant und zum Gegenstand seiner Untersuchung werden:

1. Schule als problematisch gewordenen Institution, (die es vor allem Jungen zunehmend schwer macht, ihre Geschlechtidentität insbesondere im interkulturellen Kontext aufzubauen.)
(Allein der Befund in der Zusammenfassung und die elf Thesen, sie werden am Schluss der Arbeit noch einmal auf ihre Haltbarkeit diskutiert - sind eine beachtliche Leistung, die es zu würdigen gilt. Auch hier gäbe es eine Vielzahl von Anschlussthemen, die geeignet wären, die Thesen durch weitere Untersuchungen zu überprüfen bzw. zu erhärten.)

2. Die Lebenswelt der jugendlichen Bodybuilder, (wobei auffällig ist, dass es hier „klare Präferenzen der ausländischen Jugendlichen“ gibt.)

Es lohnt sich, diesen zweiten und weit umfangreicheren Teil einmal unter methodischen Gesichtspunkten gesondert zu betrachten, da der Verfasser hier den interessanten Weg der „Online-Befragungen“ beschreitet. Das von ihm gewählte Verfahren generiert empirische Daten im Medium der Diskussions- und Befragungsmöglichkeiten des Internets. Die Vermutung, dass hier zugleich Chancen geboten werden, an sonst unterschlagene Themen heranzukommen, findet eine eindrucksvolle Bestätigung: Man kann hier zeigen, „dass die Jugendlichen in diesem Forum alle Themen ansprechen, die sie gerade beschäftigen“ und gleichzeitig dem „Forschenden die Möglichkeit gegeben ist, seinem Gegenüber unvoreingenommen und ohne Beeinflussung von außen gegenüberzutreten“. Dass bei dieser Selbstexploration der Befragten nicht immer das Gebot der political correctness herrscht, tut weder dem pädagogischen Sinngehalt der dort erschlossenen Stellungsnahmen einen Abbruch, noch schmälert es den Ertrag dieser unkonventionellen Zugriffsmöglichkeit auf hochaktuelle Daten. Tatsächlich eröffnen die Befragungsmöglichkeiten des Internets Perspektiven, die, kritisch reflektiert, nicht nur interessante Forschungsansätze zulassen, sondern auch Vorteile aufweisen, die herkömmlichen Verfahren der Befragung nicht enthalten. Der Autor demonstriert eindrucksvoll Möglichkeiten der „Polyphonie in den öffentlichen Foren“, experimentiert auch mit Chat-Befragungen, und entwirft ein qualitatives Interview mit halbstandardisierten Fragebogen und offenen Fragen. Dabei kommt er durchgängig zu beachtlichen Ergebnissen.

Glänzend geschrieben und zweifellos als eine eigene Kunstform kasuistischer Darstellung zu werten sind die Einzelanalysen der Interviews, die der Autor vorlegt. Schon aus methodologischer Sicht wäre es lohnend, diese in der Pädagogik überhaupt unterentwickelte Form der Kasuistik genauer zu untersuchen und vor dem Hintergrund der Datengenerierung im Internet auf neue Möglichkeiten hin zu prüfen. Die vom Autor vorgelegten Fallbeschreibungen belegen jedenfalls nicht nur ein hohes Maß von Sensibilität und Geschmeidigkeit in der sprachlichen Darstellung, sondern ebenso auch eine bemerkenswerte Form pädagogischen Sehens und Denkens als Voraussetzung pädagogischer Urteilskraft.

Pädagogische Urteilskraft zeigt sich auch in dem Interpretationsversuch der Fälle durch den Verfasser, die er unter dem Stichwort „Generalisierung der Ergebnisse“ zusammenfasst. Auch diese Interpretation zeichnet sich dadurch aus, dass nicht das „Allgemeine“, sondern das „Besondere“ im Blick des Interesses steht, da „es bei jedem Interview auf die Situation des Befragten ankommt“. Die damit verbundene Aufgabe, das spezifisch Individuelle und nicht Ersetzbare keinem übergreifenden Deutungszusammenhang zu opfern, zeigt sich mustergültig an den Aussagen zur eigenen Körperlichkeit insbesondere von Jugendlichen nichtdeutscher Herkunft, die der Autor facettenreich und klug in Kontext je spezifischer Selbstdeutung zu rücken und pädagogisch so zu interpretieren weiß, dass sowohl das Verhältnis zum Sport, aber vor allem zur Schule dringend neu überdacht werden muss.

Mit der vorliegenden Arbeit wird in einer intelligenten und geistreichen Weise empirische Forschung unkonventionell, unterhaltsam und doch stets immer so betrieben, dass die wissenschaftlichen Standards stets eingehalten werden. Die Arbeit ist sowohl in methodischer als auch in inhaltlicher Hinsicht eine bemerkenswerte Bereicherung und eine erstaunliche Forschungsleistung, mit der in der Tat Neuland betreten wird unter Vermeidung alter Klischees und Wiederholungen, wie sie insbesondere in der Literatur zu ausländischen Jugendlichen allzu oft zu beobachten ist.

Der Verfasser hat sich mit seiner Untersuchung nicht nur einem sträflich vernachlässigten Thema der Jugendkultur angenommen hat, sondern ebenso auch manches Vorurteil insbesondere im Verhältnis zu ausländischen Jugendlichen aufgezeigt. Zugleich eignet sich die Studie vorzüglich, um den sichtbar gewordenen Handlungsbedarf gezielt in eine pädagogische Praxis mit entsprechenden Maßnahmen überführen zu können.

Bodybuilding zur Stärkung des jugendlichen Selbstwertgefühls

ISBN 978-3-9808375-9-0
von Joannis Plastargias


Christian Wilhelm Kindleben
Theologe aus Berlin:

Gaudeamus igitur, iuvenes dum sumus post iucundam iuventutem post molestam senectutem nos habebit humus, nos habebit humus.

Bodybuilding zur Stärkung des jugendlichen Selbstwertgefühls

ISBN 978-3-9808375-9-0
von Joannis Plastargias


Markus W.
Taekwondoin aus Frankfurt am Main, 3. Kup:

Total süß diese Ausgabe ;)
Das Buch passt ja wirklich in jede Brusttasche, so hat man dann in der S-Bahn auch immer genug Zeit die Techniken nochmal in den Kopf zu bekommen, was ich auch wirklich jeden Tag auf dem Weg zur Schule mache. Bin mal gespannt, ob (falls ich mal angegriffen werde) der Angreifer auch so nett sein wird zu warten, bis ich die passende Technik nachgelesen habe ;)
Wie auch immer, ich finde die Idee solcher Sonderausgaben wirklich dufte und wäre froh, wenn es sowas auch von unseren Chemiebüchern für die Schule gäbe.
LG Markus

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