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Schule für Sicherheit, Nahkampf und Bewegung

Bodenkampf

Insbesondere bei jüngeren, meist männlichen jugendlichen Personen, kann ein regelmäßiges Bodenkampf-Training erheblich zur Festigung ihrer Wahrnehmung der eigenen Identität beitragen.


Denn gerade junge Menschen lernen über das Bodenkampftraining nicht nur ihre eigenen Grenzen zu erkennen, sondern auch ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten zu erkunden und zu erleben, diese zu steigern und auf sie zu vertrauen. All dies sind wichtige Eigenschaften des Charakters, welche auch in vielen anderen Lebensbereichen an Bedeutung erlangen.

Ob Sie das Training des Bodenkampfes mit der Zielsetzung zur Selbstverteidigung einsetzen, es als hervorragendes Mittel zur Steigerung ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit sowie zum Muskelaufbau nutzen oder es einfach nur zum Spaß am „Auspowern“ betreiben, es erfüllt all diese Funktionen gleichzeitig.

Beim Bodenkampf lernen Sie nicht nur, ihren Kontrahenten mit viel Geschicklichkeit zu überwältigen und „außer Gefecht“ zu setzen. Verbunden mit sehr viel Spaß an der Aktion steigern Sie dabei auch erheblich ihre Ausdauer und bauen durch die abwechslungsreiche Beanspruchung während des Trainings die Muskulatur ihres gesamten Körpers enorm auf — statt sie durch stereotype Übungen wie in einem Fitness-Studio „stählen“ zu müssen. Und dies alles in einem Paket!

Das Training des Bodenkampfes erfolgt in aufbauenden Schritten, bei denen es in den ersten Grundlagen darum geht, den Kontrahenten — vergleichbar mit dem Stil des Sumo-Ringens, jedoch bei wesentlich geringerem Körpergewicht — unversehrt von der Kampffläche zu bringen. Dabei werden die Geschicklichkeit sowie die generelle körperliche Auseinandersetzung mit anderen Personen trainiert; ebenso auch die Achtsamkeit auf den Übungspartner.

Sind Sie in diesen Anforderungen gefestigt, erfolgt das Training in zweiter Instanz unter der Prämisse, sich während der Übungen ausschließlich noch mit den Füßen auf dem Boden behaupten zu müssen. Andere Körperteile dürfen dabei den Boden nicht berühren, was zu einer höheren Standkontrolle beiträgt.

Unter diesen und weiteren Voraussetzungen wird in der dritten Phase des Trainings das Fixieren des Kontrahenten geübt, wobei in weiteren Trainings-Etappen die Anforderungen mit den bereits erworbenen Fähigkeiten und Kenntnissen stetig wachsen.

 

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